Wenn ich an die besinnliche Zeit des Jahres denke, wird mir sofort der Duft frisch gebackener Plätzchen in die Nase geweht. Besonders die klassischen Engelsaugen, diese charmanten deutschen Weihnachtskekse mit ihrem zarten Biss und der süßen Füllung aus Johannisbeer-Gelee, gehören für mich einfach dazu. Diese Plätzchen sind nicht nur einfach zu backen, sondern auch ein Kindheitstraum, der uns an festliche Zusammenkünfte erinnert. Mit nur wenigen Zutaten zauberst du ein Stück Heimat in deine Küche – perfekt für die Kaffeetafel mit Freunden oder einfach zum Genießen am Kamin. Und welcher Raphael könnte schon einem Haps mit Himbeermarmelade widerstehen? Was hältst du davon, deiner Weihnachtsbäckerei eine persönliche Note zu verleihen?
Warum sind diese Plätzchen so besonders?
Einfachheit: Die Zubereitung ist unkompliziert und erfordert keine besonderen Fähigkeiten – ideal für Anfänger!
Harmonische Aromen: Der meinungsstarke Mix aus Butter und fruchtigem Gelee sorgt für ein einzigartiges Geschmackserlebnis.
Vielseitigkeit: Dieses Rezept lässt sich leicht anpassen – experimentiere mit verschiedenen Marmeladen, um deine eigene Variante zu kreieren!
Festliche Stimmung: Jeder Biss bringt die festliche Atmosphäre der Weihnachtszeit direkt in dein Zuhause.
Teil der Tradition: Diese Engelsaugen sind nicht nur Kekse, sondern ein Stück deutscher Kultur, das Freude und Gemütlichkeit ausstrahlt.
Plätzchen Zutaten
Die besten Zutaten für Engelsaugen
- Mehl (Type 405, 240g) – sorgt für die nötige Struktur der Plätzchen. Du kannst auch Weizenmehl verwenden, wenn du möchtest.
- Puderzucker (70g) – fügt Süße hinzu und unterstützt die zarte Konsistenz. Ersetze ihn durch feinen Zucker, kann aber die Textur beeinflussen.
- Zitronenschale (1 TL) – bringt einen frischen, zitrusartigen Geschmack. Optional, ohne Schale schmecken sie ebenfalls köstlich.
- Salz (1 Prise) – hebt die Süße hervor. Ein unerlässlicher Bestandteil für den Geschmack.
- Vanillezucker (2 TL) – gibt ein angenehmes Vanillearoma; ersetzbar durch 1 TL Vanilleextrakt.
- Butter (150g) – sorgt für Reichhaltigkeit und Feuchtigkeit. Verwende ungesalzene Butter für bessere Kontrolle über den Salzgehalt.
- Eigelb (2) – erhöht die Saftigkeit und den Geschmack. In diesem Rezept können Eiweiße weggelassen werden.
- Johannisbeer-Gelee oder Himbeermarmelade (100g) – die Füllung für die Plätzchen. Das klassische Gelee ist perfekt, während Himbeermarmelade auch lecker ist!
Diese Zutaten verwandeln sich in köstliche Plätzchen, die perfekt zur Weihnachtszeit passen.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen für klassische Engelsaugen
Step 1: Zutaten mischen
In einer Rührschüssel Mehl, Puderzucker, Zitronenschale, Salz und Vanillezucker zusammengeben. Gut vermengen, bis die trockenen Zutaten gleichmäßig verteilt sind. Diese Mischung bildet die Basis für deine leckeren Engelsaugen, die während der Weihnachtszeit so beliebt sind.
Step 2: Butter einarbeiten
Die Butter in kleine Würfel schneiden und zur trockenen Mischung hinzufügen. Mit den Fingerspitzen die Butter einarbeiten, bis eine krümelige Konsistenz entsteht. Dies könnte etwa 5 Minuten dauern. Du bemerkst, dass die Mischung gut durchgezogen ist, wenn sie eine sandige Textur hat.
Step 3: Teig herstellen
Die Eigelbe zur Mischung hinzufügen und alles mit einem Löffel oder der Hand gut vermengen, bis sich ein homogener Teig bildet. Achte darauf, nicht zu viel zu kneten, um die zarte Textur der Plätzchen zu bewahren. Der Teig sollte leicht zusammenhaltend und geschmeidig sein.
Step 4: Teig kühlen
Den fertigen Teig in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen. Dies hilft, dass der Teig fester wird und sich leicht weiterverarbeiten lässt. Während dieser Zeit kannst du die Vorbereitungen für das Backen treffen.
Step 5: Portionieren und formen
Nehme den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und forme ihn zu einer Rolle. Schneide diese Rolle in etwa 40 gleich große Stücke. Jeder Portion sollte ungefähr die Größe eines Walnussstücks haben. So wird das Backen der Engelsaugen gleichmäßig und die Plätzchen werden schön gleich groß.
Step 6: Plätzchen formen
Rolle jedes Stück zu einer kleinen Kugel und lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Mit dem Rücken eines bemehlten Löffels eine Delle in jede Kugel drücken. Achte darauf, dass die Delle tief genug ist, um später Platz für die Füllung der Plätzchen zu schaffen.
Step 7: Füllen
Fülle die Dellen jeder Plätzchen mit Johannisbeer-Gelee oder Himbeermarmelade. Achte darauf, nicht zu viel Marmelade zu verwenden, damit die Plätzchen während des Backens nicht überquellen. Das ist der süße Teil, der den Engelsaugen ihren besonderen Geschmack verleiht.
Step 8: Backen
Heize den Backofen auf 180°C vor. Backe die Plätzchen für etwa 10 Minuten, bis sie am Rand leicht goldbraun werden. Die Plätzchen sollten oben noch hell bleiben, um die zarte Textur beizubehalten. Während des Backens wird sich ein angenehmer Duft in der Küche verbreiten.
Step 9: Abkühlen und dekorieren
Nach dem Backen die Plätzchen auf einem Gitterrost abkühlen lassen. Sobald sie vollständig abgekühlt sind, mit Puderzucker bestäuben. Dies verleiht den Engelsaugen das klassische, festliche Aussehen und unterstreicht ihren köstlichen Geschmack, sodass sie perfekt zur Weihnachtszeit passen.
Vorbereitungen für Engelsaugen: Effizientes Meal Prep
Die klassischen Engelsaugen sind ideal für die Meal-Prep-Phase! Du kannst den Teig bis 24 Stunden im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Wickel dazu den gekneteten Teig fest in Klarsichtfolie und stelle sicher, dass er gut gekühlt bleibt, um die zarte Konsistenz zu bewahren. Auch die Füllung kannst du vorbereiten, indem du die Johannisbeer-Gelee oder Himbeermarmelade in einen luftdichten Behälter füllst und bis zu 3 Tage im Voraus kühl lagern kannst. Wenn du bereit bist, deine Engelsaugen fertigzustellen, forme die Kügelchen, drücke die Dellen hinein, fülle sie mit dem Gelee und backe sie wie gewohnt. So sparst du wertvolle Zeit und hast dennoch frisch gebackene Plätzchen, die ebenso köstlich sind!
Plätzchen: Kreative Variationen entdecken
Du hast Lust, deine Engelsaugen nach eigenem Geschmack zu verfeinern? Lass deiner Kreativität freien Lauf und probiere diese köstlichen Anpassungen aus!
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Fruchtige Füllungen: Experimentiere mit Apfelmarmelade oder Erdbeermarmelade für eine fruchtige Note. Jede Marmelade verleiht den Plätzchen ein neues Aroma!
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Nussiger Crunch: Füge gehackte Mandeln oder Walnüsse zum Teig hinzu. Der zusätzliche Biss schmeckt nicht nur gut, sondern sorgt auch für eine interessante Textur.
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Schokoladige Überraschung: Statt Marmelade kannst du die Dellen mit geschmolzener Schokolade füllen. Für Schokoladenliebhaber wird das zur neuen Lieblingsvariante.
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Zimtige Zärtlichkeit: Mische Zimt in den Teig für eine warme, aromatische Note. Diese Variation bringt eine festliche Wärme in die Plätzchen.
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Tropische Fruchtigkeit: Probiere Mango- oder Ananasmarmelade für einen exotischen Twist. Ein Biss und du fühlst dich in tropische Gefilde versetzt!
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Glutenfreie Option: Verwende glutenfreies Mehl, um diese köstlichen Plätzchen auch für glutenempfindliche Genießer zugänglich zu machen. So kann jeder an der Feier teilhaben.
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Veganer Genuss: Ersetze Butter durch Kokosöl und die Eigelbe durch Apfelmus. Diese vegane Variante ist herzhaft und köstlich.
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Nussige Vielfalt: Experimentiere mit verschiedenen Nussmehlen, wie beispielsweise Haselnussmehl, um einen noch reichhaltigeren Geschmack zu erzielen.
Jede dieser Varianten macht deine Engelsaugen einzigartig und sorgt dafür, dass sie bei Familie und Freunden besonders gut ankommen – also worauf wartest du noch?
Aufbewahrungstipps für Plätzchen
- Zimmertemperatur: Bewahre die Plätzchen in einem luftdichten Behälter auf, um ihre Frische und zarte Konsistenz für bis zu 4–6 Wochen zu erhalten.
- Kühlschrank: Sollten die Plätzchen sehr weich werden, kann ein kurzfristiges Lagern im Kühlschrank helfen; achte jedoch darauf, sie vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen.
- Gefrierfach: Für eine längere Haltbarkeit kannst du die ungefüllten Keksbasen einfrieren. Diese bleiben bis zu 3 Monate frisch, sodass du jederzeit frische Plätzchen backen kannst.
- Wiedererwärmen: Falls die Plätzchen aufgetaut sind, kannst du sie kurz im Ofen bei 150°C (300°F) für 5–7 Minuten erwärmen, um sie wieder knusprig zu machen.
Tipps für die besten Plätzchen
- Kühlzeit beachten: Achte darauf, den Teig ausreichend zu kühlen. Dies verhindert, dass die Plätzchen während des Backens auseinanderlaufen und sorgt für die perfekte Form.
- Warmen Gelee verwenden: Lass das Gelee vor dem Füllen leicht erwärmen. Dies erleichtert das Befüllen der Dellen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung.
- Wenig Mehl nutzen: Vermeide es, zu viel Mehl beim Formen zu verwenden, da dies die Plätzchen zäh machen kann. Nutzen Sie nur so viel, wie nötig ist, um ein Ankleben zu vermeiden.
- Zugedeckt aufbewahren: Lagere die fertig gebackenen Plätzchen in einer luftdichten Box, um ihre Frische zu bewahren. So bleiben sie mehrere Wochen köstlich.
- Variationen ausprobieren: Sei kreativ! Probiere verschiedene Marmeladensorten aus, um deinen eigenen Twist in das klassische Plätzchen-Rezept zu bringen.
Was passt zu Engelsaugen?
Genieße die zarten Engelsaugen zusammen mit besonderen Begleitern, die das festliche Erlebnis unvergesslich machen.
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Heißer Kakao: Die reichhaltige Schokoladennote ergänzt die Süße der Plätzchen perfekt und sorgt für eine gemütliche Winterstimmung. Genieße eine Tasse mit Sahnehaube für das volle Erlebnis!
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Glühwein: Der aromatische Gewürzgeschmack von Glühwein harmoniert herrlich mit den fruchtigen Noten der Engelsaugen, und bringt die festliche Atmosphäre noch mehr zur Geltung.
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Teller mit Früchten: Frische Slices von Äpfeln oder Mandarinen bieten einen knackigen Kontrast zu den weichen Plätzchen und bringen Farbe auf deinen Tisch.
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Teekessel: Eine Auswahl an duftenden Tees, wie z.B. Vanille oder Früchtetee, passt wunderbar zu diesen Keksen und sorgt für Wärme und Gemütlichkeit an kalten Tagen.
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Nussmix: Ein leicht gesalzener Nussmix bringt einen herzhaften Kontrast zu den süßen Plätzchen und sorgt für eine aufregende Geschmacksvielfalt.
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Marzipan: Kleine Marzipanstücke, vielleicht sogar in Form von Weihnachtsfiguren, ergänzen das backfreudige Erlebnis und sind eine süße Idee für festliche Anlässe.
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Vanilleeis: Kühle eine Kugel Vanilleeis neben den warmen Plätzchen, um eine köstliche Balance aus Temperatur und Geschmack zu schaffen. Ein wahrer Genuss!
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Zimtsterne: Diese klassischen, gewürzten Plätzchen passen perfekt zu den Engelsaugen und schaffen ein harmonisches Weihnachtsgebäck-Arrangement.
Plätzchen: Die besten klassischen Rezepte Recipe FAQs
Wie wähle ich die beste Marmelade für die Füllung aus?
Die klassische Wahl für Engelsaugen ist Johannisbeer-Gelee, da es eine schöne Balance zwischen süß und sauer hat. Himbeermarmelade ist ebenfalls eine leckere Alternative. Achte darauf, eine hochwertige Marmelade oder Gelee zu wählen, damit der Geschmack optimal zur Geltung kommt!
Wie lagere ich die Plätzchen richtig?
Bewahre die Plätzchen in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur auf, um ihre Frische und zarte Konsistenz für bis zu 4–6 Wochen zu erhalten. Ich empfehle, sie zwischen Schichten von Backpapier zu lagern, um Schäden zu vermeiden. Bei weichen Plätzchen kann das vorübergehende Lagern im Kühlschrank helfen.
Kann ich die Plätzchen einfrieren?
Ja, das ist ganz einfach! Du kannst die ungefüllten Keksbasen einfüllen. Wickle sie fest in Frischhaltefolie oder lege sie in einen luftdichten Behälter. So halten sie sich bis zu 3 Monate im Gefrierfach. Wenn du Lust auf frische Plätzchen hast, taue die Basen einfach im Kühlschrank auf und befülle sie mit Gelee, bevor du sie backst.
Was kann ich tun, wenn die Plätzchen zu fest werden?
Falls deine Plätzchen beim Backen zu fest werden, achte darauf, den Teig nicht zu stark zu kneten. Zu viel Kneten kann die Konsistenz beeinträchtigen. Mische die Zutaten nur so lange, bis ein homogener Teig entsteht. Ein weiterer Tipp ist, darauf zu achten, dass du beim Formen der Plätzchen nicht zu viel Mehl verwendest; dies könnte sie zäh machen.
Sind diese Plätzchen für Allergiker geeignet?
Die klassischen Engelsaugen enthalten Weizenmehl und Eier, was für manche Allergiker problematisch sein kann. Du kannst versuchen, eine glutenfreie Mehlmischung als Ersatz zu verwenden und die Eier durch ein veganes Bindemittel wie Apfelmus oder Bananenpüree zu ersetzen, um eine allergikerfreundliche Variante zu kreieren.

Plätzchen: Die besten klassischen Rezepte
Ingredients
Equipment
Method
- In einer Rührschüssel Mehl, Puderzucker, Zitronenschale, Salz und Vanillezucker zusammengeben und gut vermengen.
- Butter in kleine Würfel schneiden und zur Mischung hinzufügen, bis eine krümelige Konsistenz entsteht.
- Die Eigelbe hinzufügen und alles gut vermengen, bis sich ein homogener Teig bildet.
- Teig in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.
- Teig aus dem Kühlschrank nehmen, zu einer Rolle formen und in 40 Stücke schneiden.
- Jedes Stück zu einer kleinen Kugel formen und auf ein Backblech legen, mit dem Löffel eine Delle drücken.
- Dellen mit Johannisbeer-Gelee oder Himbeermarmelade füllen.
- Backofen auf 180°C vorheizen und die Plätzchen 10 Minuten backen, bis sie am Rand goldbraun werden.
- Plätzchen auf einem Gitterrost abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


