Die ersten Düfte, die einem in die Nase steigen, während der Sauerbraten im Ofen schmort, sind unverwechselbar und versetzen mich sofort in meine Kindheit. Diese traditionelle Fränkischer Sauerbraten ist nicht nur ein Klassiker der deutschen Küche, sondern auch die perfekte Lösung für ein herzhaftes Familienessen oder besondere Anlässe. Mit einem besonders aromatischen Marinieren, das dem Fleisch eine zarte Textur verleiht, ist diese Variante nicht nur ein echter Gaumenschmaus, sondern auch überraschend einfach zuzubereiten. Ihr werdet sehen: Das sauerbraten selbst einlegen ist nicht nur lohnenswert, sondern auch ein Zeichen für ein entspanntes Kochen, das die Familie zusammenbringt. Seid ihr bereit, den Geschmäckern der fränkischen Tradition zu begegnen?
Warum ist Sauerbraten selbst einlegen so besonders?
Einzigartiger Geschmack: Durch die lange Marinierzeit entfalten sich die Aromen von Rotwein, Essig und Gewürzen perfekt.
Einfache Zubereitung: Mit nur wenigen Schritten und gängigen Zutaten gelingt dieser Klassiker selbst Kochanfängern.
Familienfreundlich: Ideal für große Zusammenkünfte; beim gemeinsamen Essen kommt jeder zusammen.
Vielseitigkeit: Variiere das Fleisch oder die Beilagen, um dein ganz persönliches Rezept zu kreieren.
Langsame Garzeit: Nutze die Zeit, um die köstlichen Düfte zu genießen, während das Gericht in Ruhe schmort.
Heritage-Faktor: Dieses Rezept verbindet Generationen mit traditionellem Geschmack und ist eine Hommage an die fränkische Küche.
Sauerbraten selbst einlegen Zutaten
Für die Marinade
- Rindfleisch – wähle serrierte Stücke, die ideal zum Schmoren geeignet sind, um die zarte Textur zu garantieren.
- Wasser – essenziell zur Hydration und für die Geschmacksübertragung im Braten.
- Rotwein – sorgt für Tiefe und Säure; ein alkoholfreier Ersatz könnte Traubensaft sein.
- Essig – gibt dem Gericht die typische Säure; weißer Weinessig ist eine gute Alternative.
- Zwiebel(n) – verleiht dem Sauerbraten Aroma und Süße; Löcher oder Schalotten sind mildere Optionen.
- Karotten(n) – bringen eine süße Note und frische Farbe ins Gericht.
- Knollensellerie – fügt Erdigkeit hinzu; regulärer Sellerie eignet sich ebenfalls gut.
- Salz und Pfeffer – Grundgewürze zur Abstimmung des Geschmacks.
- Zucker – balanciert die Säure und hilft bei der Karamellisierung; auch brauner Zucker ist sinnvoll.
- Lorbeerblatt, Nelke(n), Wacholderbeere(n), Pfefferkörner – diese Gewürzmischung vertraut auf aromatische Note; der Originalmix ist empfehlenswert.
Für das Anbraten und die Sauce
- Öl – für das Anbraten von Fleisch und Gemüse, damit alles schön bräunt.
- Mehl – sorgt für eine seidige Konsistenz der Sauce; glutenfreies Mehl ist eine gute Alternative.
- Butter – verstärkt den Geschmack der Sauce; Margarine kann die gleiche Funktion erfüllen.
- Saure Sahne – sorgt für Cremigkeit; griechischer Joghurt ist ein passender Ersatz.
- Tomatenmark – verleiht dem Gericht Reichhaltigkeit und eine schöne Farbe.
- Puderzucker – für eine leichte Süße, nicht zwingend nötig, aber es verleiht eine schöne Optik.
Beginne dein Abenteuer, Sauerbraten selbst einlegen, und erlebe die harmonische Verbindung von Aromen, die Generationen zusammenbringt!
Schritt-für-Schritt Anleitung zum Sauerbraten selbst einlegen
Step 1: Marinade vorbereiten
In einer großen Auflaufform kombinierst du Wasser, Rotwein, Essig, grob gehackte Zwiebeln, Karotten und Knollensellerie. Füge die Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Pfefferkörner hinzu. Lege das Rindfleisch vollständig in die Marinade und stelle die Form für 4 bis 5 Tage in den Kühlschrank, damit sich die Aromen optimal entfalten können.
Step 2: Fleisch vorbereiten
Nach der Marinierzeit nimm das Rindfleisch aus der Marinade und tupfe es mit Küchenpapier trocken. Siebe die Marinade ab und hebe die Flüssigkeit auf. Würze das Fleisch mit Salz und bestreue es mit etwas Puderzucker. Erhitze in einem großen Schmortopf Öl und brate das Fleisch bei mittlerer Hitze insgesamt 8 bis 10 Minuten an, bis es von allen Seiten gut gebräunt ist.
Step 3: Gemüse anbraten
Gib das reservierte Gemüse aus der Marinade in den Schmortopf und brate es für etwa 5 Minuten an, bis es leicht karamellisiert ist. Füge das Tomatenmark hinzu und rühre alles gut um, damit sich die Aromen verbinden. Gieße ca. ¼ Liter der abgeseihten Marinade in den Topf und bringe die Mischung zum Kochen, bevor du den Deckel aufsetzt.
Step 4: Im Ofen garen
Heize den Ofen auf 200°C (392°F) vor. Stelle den Schmortopf in den Ofen und lasse den Sauerbraten für 2 bis 2 ½ Stunden garen. Baste das Fleisch alle 30 Minuten mit der Sauce und füge bei Bedarf Brühe hinzu, um ein Austrocknen zu verhindern. Das Fleisch ist fertig, wenn es sehr zart ist und leicht auseinanderfällt.
Step 5: Sauce verfeinern
Nehme den Sauerbraten aus dem Ofen und halte ihn warm. Siebe die Sauce in einen Topf und bringe sie zum Kochen. Reduziere die Hitze und lasse die Sauce bei schwacher Hitze köcheln, während du in einer separaten Pfanne Butter schmilzt und das Mehl sowie den Zucker darin anröstest, bis die Mischung leicht braun wird.
Step 6: Sauce binden und servieren
Rühre die geröstete Mehlmischung in die köchelnde Sauce ein, um sie zu verdicken, und achte darauf, ständig zu rühren, um Klumpen zu vermeiden. Schneide den Sauerbraten in Scheiben und serviere ihn mit der leckeren Sauce. Traditionell passt dazu fränkische Klöße und Blaukraut für ein authentisches Erlebnis.
Lagerungstipps für Sauerbraten selbst einlegen
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Zimmertemperatur: Sauerbraten sollte nicht bei Zimmertemperatur gelagert werden. Es ist wichtig, ihn gut zu marinieren und direkt im Kühlschrank aufzubewahren.
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Kühlschrank: Im Kühlschrank hält sich der fertig zubereitete Sauerbraten bis zu 3 Tage. Achte darauf, ihn in einem luftdichten Behälter aufzubewahren, um die Aromen zu bewahren.
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Gefrierer: Gefroren kannst du den Sauerbraten bis zu 3 Monate aufbewahren. Stelle sicher, dass er gut eingewickelt ist, um Gefrierbrand zu vermeiden.
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Wiedererwärmen: Zum Wiedererwärmen den Sauerbraten in einer Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen, um die zarte Textur und die Aromen des sauerbraten selbst einlegen zu erhalten. Füge nach Bedarf etwas Brühe hinzu, um die Sauce zu verflüssigen.
Vorbereitung für Sauerbraten selbst einlegen
Der Sauerbraten selbst einlegen ist ideal für alle, die Zeit sparen und dennoch ein köstliches Gericht genießen möchten! Du kannst das Rindfleisch bis zu 5 Tage im Voraus marinieren, um die Aromen voll zur Geltung zu bringen. Einfach in einer großen Auflaufform Wasser, Rotwein, Essig, Gemüse und Gewürze kombinieren und das Rindfleisch vollständig darin einlegen. Es ist wichtig, dass das Fleisch während der gesamten Marinierzeit vollständig untergetaucht bleibt, um die beste Qualität zu gewährleisten. Am Tag des Kochens einfach das mariniertes Fleisch anbraten und im Ofen garen, während du die Sauce zubereitest und so ein herzhaftes Familienessen mit minimalem Aufwand zauberst!
Was passt gut zu Sauerbraten selbst einlegen?
Die richtigen Beilagen und Getränke machen das ohnehin schon besondere Familienessen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Lassen Sie sich von diesen köstlichen Kombinationen inspirieren!
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Fränkische Klöße: Diese traditionellen Kartoffelknödel sind perfekt, um die aromatische Sauce aufzunehmen und geben ein wunderbar sättigendes Gefühl.
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Blaukraut: Das süß-saure Rotkohl-Gericht bietet eine herrliche Frische, die den kräftigen Geschmack des Sauerbratens ausgleicht und den Teller lebendiger macht.
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Kartoffelstampf: Cremiger Kartoffelstampf bringt eine samtige Textur ins Spiel und rundet die Aromen des Fleischs wunderbar ab. Ein echtes Komfortgericht!
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Dunkles Bier: Ein vollmundiges dunkles Bier harmoniert hervorragend mit dem herzhaften Geschmack des Bratens und sorgt für ein traditionelles Geschmackserlebnis.
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Gurkensalat: Ein erfrischender Gurkensalat mit Dill und Joghurt wirkt, wie eine kleine Auszeit für den Gaumen und balanciert die herzhaften Aromen perfekt aus.
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Apfelstrudel: Zum Abschluss passt ein warmer Apfelstrudel hervorragend. Die Süße der Äpfel und der Zimt schaffen einen tollen Kontrast zum herzhaften Hauptgang und runden das Essen wunderbar ab.
Entdecken Sie die Kombinationen und machen Sie Ihr Sauerbraten-Erlebnis unvergesslich!
Sauerbraten selbst einlegen Variationen
Hier kannst du dein Rezept individuell anpassen und neue Geschmackserlebnisse kreieren! Lass deiner Kreativität freien Lauf und entdecke köstliche Alternativen.
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Fleischalternative: Ersetze das Rindfleisch durch Schweinefleisch oder sogar Lamm, um eine süßere Note zu erhalten. Jedes Fleisch bringt seinen eigenen Charakter mit, den du entdecken solltest.
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Würzige Note: Experimentiere mit Kräutern wie Thymian oder Rosmarin, um dem Gericht einen zusätzlichen aromatischen Kick zu verleihen. Die Frische dieser Kräuter harmoniert wunderbar mit der Marinade.
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Gemüsevielfalt: Probiere statt Karotten auch Süßkartoffeln oder Pastinaken aus. Diese Wurzelgemüse bringen zusätzliche Süße und eine schöne Farbtiefe in deinen Sauerbraten.
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Schärfe hinzufügen: Wenn du es etwas würziger magst, füge frische Chilischoten oder Pfefferflocken zur Marinade hinzu. So wird der Sauerbraten angenehm pikant und erhält zusätzliche Komplexität.
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Fruchtige Tiefe: Eine Prise Preiselbeermarmelade in die Sauce einrühren, verleiht dem Gericht eine fruchtige Süße, die die Säure perfekt ausbalanciert. Diese geschmackliche Harmonie ist wirklich himmlisch.
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Glutenfreie Option: Wechsle das Mehl gegen eine glutenfreie Mischung aus, um die Sauce zu binden, ohne den klassischen Geschmack zu verlieren. So darf wirklich jeder am Genuss teilhaben!
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Vegane Variante: Verwende Jackfruit oder Seitan als Fleischalternativen für eine pflanzliche Version dieses Klassikers. Du wirst überrascht sein, wie gut die Aromen auch hier harmonieren.
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Beilagenwechsel: Anstelle der traditionellen fränkischen Klöße, serviere den Sauerbraten mit selbstgemachten Spätzle oder Polenta für eine interessante Kulinarikreise.
Expert Tips für Sauerbraten selbst einlegen
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Marinade richtig zubereiten: Achte darauf, das Rindfleisch vollständig in der Marinade zu versenken. So entfalten sich die Aromen optimal und sorgen für eine köstliche Geschmackstiefe.
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Perfekt anbraten: Das Anbraten des Fleisches bis zur goldbraunen Farbe ist entscheidend für den Geschmack. Auch das Gemüse sollte schön karamellisiert werden, um maximale Aromen zu erreichen.
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Sauce klumpenfrei binden: Beim Hinzufügen der gerösteten Mehlmischung in die Sauce stets rühren. So vermeidest du unschöne Klumpen und sorgst für eine geschmeidige Konsistenz.
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Bastung nicht vergessen: Während des Garens im Ofen alle 30 Minuten das Fleisch mit der Sauce bestreichen. Dies bewahrt die Feuchtigkeit und den intensiven Geschmack des Sauerbratens selbst einlegen.
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Vorbereitung ist alles: Wenn möglich, bereite den Sauerbraten einen Tag im Voraus zu. Die Aromen entwickeln sich mit jeder Stunde und werden noch intensiver und köstlicher!
Sauerbraten selbst einlegen Rezept FAQs
Wie wähle ich das richtige Rindfleisch aus?
Wähle am besten serrierte Stücke, wie Schulter oder Brust, die sich gut zum Schmoren eignen. Achte darauf, dass das Fleisch frisch und von guter Qualität ist. Dunkle, fleckige Stellen können auf eine mangelnde Frische hinweisen.
Wie kann ich den Sauerbraten nach dem Kochen aufbewahren?
Der fertige Sauerbraten kann im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahrt werden. Lege ihn am besten in einen luftdichten Behälter, um die Aromen zu bewahren und ein Austrocknen zu verhindern. Das Gericht schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen intensiver werden.
Kann ich den Sauerbraten einfrieren und wenn ja, wie lange hält er sich im Gefrierer?
Absolut! Du kannst den Sauerbraten bis zu 3 Monate im Gefrierer aufbewahren. Verpacke ihn gut in Frischhaltefolie und anschließend in einem Gefrierbeutel, um Gefrierbrand zu vermeiden. Zum Wiedererwärmen das Fleisch langsam in einer Pfanne bei niedriger Hitze erhitzen und gegebenenfalls mit etwas Brühe auffrischen.
Was kann ich tun, wenn die Sauce zu dünn ist?
Sollte die Sauce zu dünn sein, kannst du sie mit einer Mehlschwitze eindicken. Schmelze dafür Butter in einer Pfanne, füge Mehl hinzu und rühre es einige Minuten an, bis es leicht bräunlich ist. Rühre diese Mischung dann zügig in die köchelnde Sauce ein, während du kontinuierlich rührst, um Klumpen zu vermeiden.
Gibt es bestimmte diätetische Überlegungen, die ich beachten sollte?
Ja, achte darauf, dass einige Zutaten wie Rotwein oder Teile von Gewürzmischungen Allergien auslösen können. Wenn du beispielsweise Unverträglichkeiten gegenüber Alkohol hast, kannst du Rotwein durch Traubensaft ersetzen. Stelle sicher, dass alle Zutaten für deine Gäste geeignet sind!
Wie lange sollte ich das Rindfleisch marinieren?
Es ist ideal, das Rindfleisch für 4 bis 5 Tage in der Marinade ruhen zu lassen. Diese lange Marinierzeit ermöglicht eine optimale Aromabildung und sorgt für die zarte Textur des Fleisches.

Sauerbraten selbst einlegen leicht gemacht
Ingredients
Equipment
Method
- In einer großen Auflaufform kombinierst du Wasser, Rotwein, Essig, grob gehackte Zwiebeln, Karotten und Knollensellerie. Füge die Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Pfefferkörner hinzu. Lege das Rindfleisch vollständig in die Marinade und stelle die Form für 4 bis 5 Tage in den Kühlschrank.
- Nach der Marinierzeit nimm das Rindfleisch aus der Marinade und tupfe es mit Küchenpapier trocken. Siebe die Marinade ab und hebe die Flüssigkeit auf. Würze das Fleisch mit Salz und Puderzucker. Erhitze Öl in einem großen Schmortopf und brate das Fleisch 8 bis 10 Minuten an, bis es gut gebräunt ist.
- Gib das reservierte Gemüse aus der Marinade in den Schmortopf und brate es für etwa 5 Minuten an. Füge das Tomatenmark hinzu und rühre um. Gieße die Marinade in den Topf und bringe alles zum Kochen.
- Heize den Ofen auf 200°C vor. Stelle den Schmortopf in den Ofen und lasse den Sauerbraten 2 bis 2 ½ Stunden garen. Baste das Fleisch alle 30 Minuten mit der Sauce.
- Nehme den Sauerbraten aus dem Ofen und halte ihn warm. Siebe die Sauce in einen Topf und bringe sie zum Kochen. Reduziere die Hitze und lasse die Sauce köcheln, während du in einer Pfanne Butter schmilzt und das Mehl und Zucker anröstest.
- Rühre die Mehlmischung in die köchelnde Sauce ein, um sie zu verdicken. Schneide den Sauerbraten in Scheiben und serviere ihn mit der Sauce und Beilagen wie fränkischen Klößen.


